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Ausreichend Trinken als Gewohnheit – meine Tipps

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Plan

Gar nicht so einfach, ausreichend trinken zur Gewohnheit werden zu lassen! Ich ackere jetzt schon den ganzen Monat dran und trotz erster Erfolge, ist ausreichend trinken noch nicht zu einem Automatismus geworden. Aber es funktioniert bei mir mit diesen paar kleinen Tricks.

Vor allem meine knapp 2 Wochen Urlaub haben es mir nicht eben leicht gemacht, dran zu bleiben. Zuhause klappt es hingegen ganz gut. Ich habe alle funktionierenden Auslöser und Routinen zusammengetragen, die es mir derzeit erleichtern, genug zu trinken. Vielleicht helfen sie auch dir!

Ausreichend trinken oder wie ich mich selbst veräppel

In meinem letzten Beitrag Gewohnheiten verändern – Aber wie? hatte ich beschrieben, was für mich die beste Methode scheint, Gewohnheiten dauerhaft zu ändern. Gewohnheiten sind nichts weiter als Denkmuster beziehungsweie Handlungsmuster, die automatisiert ablaufen. Sie brauchen einen Auslöser, eine Routine und, ganz wichtig, eine Belohnung.

Meine Recherchen hatten ergeben, ein Auslöser kann ein Ort, eine Zeit oder eine Situation usw. sein. Kurzer Rückblick in meinen letzten Beitrag: Du kommst morgens ins Bad und putzt deine Zähne ohne drüber nachzudenken. „Morgens ins Bad“ ist hier unser Auslöser. Nun will ich natürlich nicht vor oder nach dem Zähneputzen gleich einen halben Liter Wasser in mich reinkippen, klar. Das Bad nutzt mir als Ort also schon mal nix.

Ausreichend Trinken als Gewohnheit – meine Tipps

Küche als Auslöser

Die Küche ist als Auslöser da schon geeigneter. Ich habe mir also vorgenommen, immer wenn ich die Küche betrete, den Wasserkocher anzuschmeißen, um Kräuter- oder Gewürztee (sollte möglichst weder Zucker, Koffein noch Teein enthalten) oder heiße Zitrone oder ähnliches zuzubereiten – womit wir auch gleich bei der Routine wären: sich ein geeignetes Getränk zubereiten. Wer Kaltgetränke bevorzugt, geht zum Kühlschrank und schenkt sich Wasser oder Eistee ein.

Spoileralarm: Es gibt (leider) einen Grund, warum unser Wasserhaushalt Wasserhaushalt heißt.

Der Wasserhaushalt unseres Körpers wird – wie der Name schon vermuten lässt – mit Wasser oder Tee ohne dehydrierende Zusatzstoffe unterstützt, egal, was dein Geschmack dazu sagt. Tschuldigung.

Noch mehr Auslöser

Weitere Auslöse-Orte zum ausreichend trinken sind der Esstisch und die Couch geworden. Ich habe mir erfolgreich angewöhnt, bevor ich mich an den Tisch oder auf die Couch setze, in die Küche zu gehen und mein Ritual abzuspielen. Wenn the Män zuhause ist, jammer ich auch schon mal rum, damit er mir meinen Tee macht. Teeheee! Fakt ist, der Tisch und die Couch sagen mir, hey, Jasmin, du hast echt Bock aufn Tee (oder Wasser). Ich will nicht angeben, das war ein hartes Stück Arbeit und anfangs ist es mir echt schwer gefallen. Inzwischen klappt es zu 80% ganz gut, auch wenn ich ganz oft meinen Widerwillen, noch einmal aufzustehen, um einen Tee zu machen, überwinden muss!

Digestiv

Apropos Esstisch, nach einem guten Mahl, trinke ich gerne eine Tasse „Verdauungstee“. Das ist eine wunderbare Angewohnheit, schmeckt gut, wärmt den Magen und fördert die Verdauung. Ich wähle hier ausschließlich Kräutermischungen, die mir einfach schmecken, Fenchel oder Zimt enthalten oder mich sonst irgendwie happy machen. Von Abführtees und so weiter würde ich die Finger lassen. Das ist nicht Sinn der Sache.

Betthupferl

Last but not least habe ich auch erfolgreich das Zubettgehen zum Auslöser gemacht, eine Routine, die mir und sogar meinem Män besonders ans Herz gewachsen ist. Wir setzen uns nach dem Zähneputzen (ja, ich weiß, man soll dann eigentlich nichts mehr trinken…, aber man muss ja nicht alles richtig machen, is ja keen Zucker drinne!) mit einer Tasse Tee ins Bett, labern noch ein wenig über unseren Tag (nur postive Themen haben hier Zugang) und schalten anschließend das Licht aus. Ich wähle hier gerne Abendteemischungen (auch die findest du unten in meiner Liste), was nicht sein muss, aber für einen guten Schlaf sorgt.

Und was gibt’s als Belohnung für’s ausreichend trinken?

Das ist jetzt natürlich die Preisfrage: Ich würde auch echt gerne behaupten, dass ich durch das Trinken Gewicht verloren habe, aber dann würde ich lügen. Mein Gewicht geht momentan mal auf, mal ab, was sich auch durch den Urlaub nicht geändert hat. Aber…, ich bemerke, dass meine Haut viel besser geworden ist, ich sehe weniger müde und abgeschlagen aus und wirke insgesamt schlanker. Verrückt, oder? Ich denke, das kommt davon, dass das Wasser alle möglichen Schlacken und Toxine aus meinem Körper spült. Dadurch wirkt er frischer und besser beisammen. Schöner eben. Find ich ganz gut. Kann man so lassen!

Außerdem, und das sollte ja die Hauptsache sein, stelle ich sicher, dass ich genug trinke. Es klappt nicht jeden Tag (manchmal geh ich einfach seltener in die Küche, gell!?), aber es klappt immer besser!

Ausreichend trinken – aber was?

Wie oben bereits erwähnt, trinke ich am liebsten Teemischungen. Aber auch Wasser in jeglicher Form kommt für mich in Frage. Auf meinem WordPress-Verschlankomat hatte ich bereits 2013 über diese Gewohnheit geschrieben: Trinkt mehr Wasser!

Tipp: Fang mit einer Scheibe Zitrone an und steigere die Menge über einen längeren Zeitraum. Frischer Zitronensaft ist nicht für jeden, er kann dir schon mal die High Heels ausziehen. Hihii…

Inzwischen bin ich dazu übergegangen, ein Viertel (bei großen) oder eine halbe (bei kleinen) Zitrone ins warme Wasser zu geben. Das kurbelt die Magensäfte an, schickt Toxine auf die Reise, reinigt die Leber und tut was für’s Anti-Aging. Wasseransammlungen im Gesicht, Augenränder, müder Blick – nix da! Zitrone lässt es richtig krachen, man gewöhnt sich an den Geschmack (und besonders an die Wirkung).

Meine liebsten Teesorten

Wie versprochen, hier eine Auswahl meiner Lieblingstees.

Vor dem Essen oder zwischendurch
  • Lebensfeuer von Sonnentor, der geht immer und macht Freude
  • Goldener Kurkuma Tee von Sonnentor
  • Drei Minzen Tee – ich mische ihn selbst aus Pfefferminze, Krauseminze und Apfelminze
  • Detox deine Seele von Yogi Tee als Happymacher
  • Mediteräner Kräutertee von Alnatura
Nach dem Essen
  • Nach dem Essen/ Stomach Ease von Yogi Tee
  • Einfacher Minztee (s.o.)
Zum Aufrichten
  • Tulsikraut von Lebensbaum – Achtung, das regt tatsächlich stark an, wenn du es nicht kennst, erst mal dünn aufbrühen!
  • Mach dir keinen Kopf – eigene Teemischung gegen Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Frauenglück von Lebensbaum – vor und während den Tagen
Am Abend/ als Betthupferl
  • Peace von Pukka (ich mag Pukka eigentlich nicht mehr unterstützen, seit Unilever die Firma geschluckt hat, aber der Peace Tee ist einfach sensationell entspannend und zentrierend. Ich experimentiere aber bereits an einer eigenen Mischung und hoffe, sie ist bald fertig und noch besser – yay!) Achtung: Trink diesen Tee nicht unmittelbar vorm Zubettgehen. Bei manchen Leuten wirkt er erst einmal anregend, bevor er beruhigt und süße Träume beschert!
  • Abendzeit – Vanille Chai  von Shoti Maa – der leckerste Tee zum Einschlafen!
  • Für die Sinne: Süße Träume von Yogi Tee – herrlich schlaffördernd, nicht zu stark, sehr wohltuend.
  • Abend von Yogi Tee – mit typischen Baldriangeschmack, nicht soo lecker, aber falls du anders nicht zur Ruhe kommst, tut er das seine.

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Om, Jasmin

Lese auch den Artikel zuvor: Gewohnheiten verändern, aber wie?

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